Zeitgenössische Rezeption und Kritik

Bekanntschaft mit sexuell Walkerin

Wer konservativ überleben will, muss nett sein: Mit Sex, Süssigkeiten einem kindlichen Verhalten kommt man bestens durch eine Epoche, die traditionelle Moral allenfalls noch bei amerikanischen Extremisten erlebt. Entschuldigen Sie bitte mein Schweigen während der letzten 10 Tageaber für den Fall, dass die Mormonen und Tea Party Anhänger die Weltherrschaft übernehmen, musste ich die Bibliothek einmauern, meine englischen Silberteekannen vergraben und die Gutscheine für den FKK-Club aufbrauchen. Im Norden hat man gern ein verschrobenes Bild von Bayern; so in etwa ein hoch gelegenes Tal, wo alle katholisch sind, CSU wählen, Schriftlichkeit für neumodisches Zeug halten und durch Inzest degeneriert sind.

Letzter Ausweg infantiler Kreationismus

Das sagt das Bundesverfassungsgericht. Menschlichkeit und Menschlich sein ist ein hohes Gut und so darf Suizidhilfe in unserer Gesellschaft auch ihren Platz haben. Wir sollten immer eine Wahl haben, welchen Weg wir gehen wollen. Auch die Palliativmedizin hat ihre Grenzen. Dann kann Suizidhilfe der humanere Weg sein, wenn dies der Wunsch des Patienten ist. Dass ausgerechnet religiöse Menschen, die doch angeschaltet ein ewiges Leben glauben, so viel Angst vor dem Tod haben, ist paradox. Es reicht ihnen nicht, sich selbst mit allen Mitteln ans Wohnen zu klammern; sie wollen in ihrer irrationalen Panik vor dem letzten Endes Unausweichlichen auch noch anderen ein selbstbestimmtes Lebensende verwehren. Wer den Tod Teufel Leben dazugehörig akzeptiert, der kann befreiter leben. Das sagten bereits die alten Philosophen Griechenlands.

Über dieses Blog

Georg Feierfeil ist knapp 30 Jahre alt. Er lebt in Wien, wo er sporadisch studiert und illustriert. Er liebt lange Stadtspaziergänge, doppelte Espressi und hemdsärmlige Jazzmusik. Besprochene Autoren Literatur Andersen, Hans Chr. Indonesien ist heuer Gastland auf der Frankfurter Buchmesse und macht den Auftakt im Belletristikteil: Weltliteraturexpertin Sigrid Löffler hat viel gelesen und darüber hinaus auch noch den Indonesien-Fan Nigel Barley interviewt. Über die Liebe wird ja immer geschrieben, und heimische Literatur ist stets fix dabei. Wir fragen: Muss das wirklich immer noch mehr werden?

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