Gehen lassen oder kämpfen?: Wenn enge Freunde einem plötzlich fremd werden

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Immer wenn es kritisch wurde, war sie da, hat mit mir Liebeskummer-Gespräche geführt, Versagensängste besprochen und Familienstreits analysiert. Sie hat sich mitgefreut, über jeden kleinen Erfolg, jeden persönlichen Durchbruch. Und sich tot gelacht über meine Eigenheiten und schrägen Ansichten. Doch irgendwann war alles anders. Es fühlte sich so an, als gäbe es plötzlich eine unsichtbare Wand zwischen uns. Etwas hat sich geändert. Liegt es daran, dass unsere Leben sich rasant in andere Richtungen entwickelt haben?

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Grau liegt der Herbsthimmel über einer namenlosen Stadt im Schweizer Mittelland. Eine Frau in ihren späten Vierzigern, mit roter Lederjacke und kurzem Haar. Sie ist hier, weil sie offen darüber sprechen möchte, worüber die meisten schweigen: überzählig ihre Einsamkeit. Das unter der Bedingung, dass ihr wahrer Name unerwähnt bleibt. Nadine Löhr bestellt sich einen Cappuccino und beginnt zu erzählen. Von der verzweifelten Suche nach einer Freundin, den Selbstzweifeln und einer erleichternden Erkenntnis. Auf den ersten Blick wirkt Nadine Löhr wie eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht.

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